In diesem Blog schreiben die Mitglieder der Grünen Ratsfraktion zu aktuellen Themen der Kommunalpolitik. Die Beiträge geben die Meinung der AutorInnen wieder. Der Blog dient dem Austausch über politische Themen und wir freuen uns auf konstruktive Beiträge, Ideen und Anregungen.

03.06.2020

Von: Dirk Scheelje

Wirtschaften zum Wohle aller

Corona macht vor keinem Ort dieser Welt halt. Die Pandemie türmt ständig neue Herausforderungen vor unserer Gesellschaft auf. Dabei gibt es keine Blaupausen für den Umgang damit oder verlässliche Prognosen, wie lange die Ausnahmesituation andauern wird.

Für viele Menschen geht diese Zeit mit immensen Belastungen einher: Sie fürchten um den Arbeitsplatz und Selbständige um ihre Aufträge verbunden. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und um ihre Existenz bangen, Kulturschaffende erleben quasi ein Berufsverbot. Viele Eltern üben seit Wochen den schmerzhaften Spagat zwischen Beruf und Familie und sind dabei nicht selten ins Home-Office gezwungen. [weiter]

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15.05.2020

Von: Ratsfraktion

Ratsversammlung – solidarisch und innovativ durch die Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie prägte auch am Donnerstag, 14. Mai 2020, die Kieler Ratsversammlung: einzelne Stühle im Abstand von 1,50 Meter, kleine Hocker als Ablage für die Sitzungsunterlagen und am Rednerpult ein Schutz aus Plexiglas. Inhaltlich ging es um die zentrale Frage, welche Richtung die Stadt bei der Bekämpfung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie einschlagen will (Drs. 376/2020) und welche konkreten Maßnahmen, zum Beispiel die vereinfachte Nutzbarmachung von Außenflächen für die Kieler Gastronomie, zeitnah und unbürokratisch umgesetzt werden können. [weiter]

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Kategorien:Fraktion Antrag
27.04.2020

Von: Fraktions- und Kreisvorstand

Soforthilfe für Kultur- und Kreativszene

Der Kreisverband und die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Kiel fordern die Bundesregierung dazu auf, eine unmittelbar wirksame Soforthilfe in Form eines Kulturrettungsfonds für die Kultur- und Kreativszene zu schaffen. [Weiter]

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15.04.2020

Von: Arne Stenger

Mobilität muss nach Corona anders aussehen

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In Zeiten von Corona ist vieles möglich: Plötzlich fordert die CDU zu Ostern die Sperrung der Kiellinie für den motorisierten Verkehr. Bei dieser Forderung ging es um die Sicherheit von Radfahrenden und Fußgänger*innen auf einer stark frequentierten Strecke, auf der die Abstandsregeln an sonnigen Feiertagen nicht einzuhalten seien. Vielleicht eher unbeabsichtigt zielt die Sperrung der Kiellinie, die noch einmal bis zum Ende der Osterferien verlängert worden ist, auch in eine andere, über Corona hinausweisende Richtung: auf einen Wandel in der Mobilität in der Landeshauptstadt Kiel. [weiter]

 

 

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14.04.2020

Von: Anke Oetken

Corona-Pandemie - eine finanzpolitische Herausforderung für Kiel

Die Corona-Pandemie ist zuallererst eine große gesundheitspolitische Herausforderung für unseren Staat. Doch auch finanzpolitisch werden Bund, Länder und Kommunen an ihre Grenzen geraten. Darum ist die Prognose von Kiels Kämmerer Christian Zierau, dass es ein erhebliches Defizit im städtischen Haushalt und demzufolge auch einen Nachtragshaushalt geben wird, mit Sicherheit richtig. Wir müssen uns darauf einstellen, dass auch künftige Haushalte defizitär ausfallen werden, da sich zum Beispiel die Gewerbesteuereinnahmen aufgrund der nachträglichen Erhebungen zeitlich verschieben werden. [weiter]

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20.03.2020

Von: Ratsfraktion

Ratsversammlung – auch in Krisenzeiten für die Menschen in Kiel da

Die Corona-Krise übte sichtbaren Einfluss auf die Sitzung der Kieler Ratsversammlung am Donnerstag, 19. März 2020, aus: Anstelle des fest eingebauten Mobiliars standen dieses Mal einzelne Stühle im traditionsreichen Ratssaal, um genug Abstand zu ermöglichen. Die Sitzung war zwingend notwendig, denn die schleswig-holsteinische Gemeindeordnung lässt bei Vereidigung des Oberbürgermeisters ebenso keine Alternative für die physische Präsenz der Ratsleute wie bei der Wahl der Stellvertretungen des OB. [weiter]

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13.03.2020

Von: Arne Langniß

Kiel wird Grün

Ökologisch betrachtet, entspricht eine Stadt einem Felsmassiv oder einer Karstlandschaft, da durch den hohen Anteil an versiegelten Flächen keine natürlichen hydrologischen Prozesse in den Bodenflächen mehr stattfinden. Es kommt deshalb zu Aufheizungseffekten, da der ausgleichende Effekt des Bodens und der Vegetation fehlt. So sind in Kiel in weiten Teilen nachweislich die Temperaturen deutlich höher als im Umland. Flächenversiegelungen wie in Kiel führen zu erhöhten und beschleunigten Abflüssen, was vor allem bei Starkregenereignissen, welche in Folge des Klimawandels vermehrt auftreten, zu einem erheblichen Problem wird. Zudem führen die fehlenden Versickerungsflächen zu einer Grundwasserabsenkung im Stadtgebiet. [weiter]

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20.02.2020

Dagmar Hirdes ist neues Ratsmitglied

Dagmar Hirdes wurde in der Ratsversammlung am 20. Februar 2020 als neues Mitglied der Kieler Ratsversammlung verpflichtet. Hirdes tritt damit die Nachfolge von Dr. Martina Baum an, die aus beruflichen Gründen ihr Ratsmandat zum 1. Februar niedergelegt hat. [weiter]

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31.01.2020

Von: Arne Langniß

Mobilitätswende jetzt!

In einer bekannten Kieler Tageszeitung hieß es am 9. Januar 2020 auf der Titelseite: „Wohin mit dem Auto? Vorstoß für mehr Parkraum in Kiel“. Knapp drei Wochen später lautete eine Schlagzeile: „Kiel steht im Stau“. Die Berichterstattung und die dadurch angefeuerten Leserbriefe erweckten beim Lesenden den Eindruck, als bliebe in Kiel nichts unversucht, um Autofahrenden deren Existenz so sauer wie möglich zu machen. Die Realität: Die Stadt beginnt sich damit auseinandersetzen, dass jahrzehntelang die gesamte Stadtplanung fast ausschließlich auf automobile Bedürfnisse ausgerichtet war. Und das geht bis heute zu Lasten aller Menschen, die in Kiel leben. [weiter]

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17.12.2019

Von: Arne Stenger

Tunnelblick und Mobilitätswende

Der „Tunnelblick“ beschreibt einen Rauschzustand, der beim Fahren mit sehr hoher Geschwindigkeit auftreten kann. Er führt zu eingeschränktem Sehen, bei dem nur noch die unmittelbar im Zentrum des Gesichtsfeldes befindlichen Objekte richtig wahrgenommen werden. Dieses Phänomen taucht interessanterweise immer wieder auch in Diskussionen auf, in denen es im engeren oder auch weiteren Sinne um die Mobilitätswende geht. Jüngstes Beispiel: 100 neue Fahrradbügel, für die vis-à-vis zum Holstein-Stadion 10 Stellplätze am Westring weichen mussten.

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