Mit dem neuen digitalen Verfahren zur Geburtsanzeige setzt Kiel ein starkes Zeichen für moderne Verwaltung und echte Entlastung im Alltag junger Familien. Das sogenannte „Kieler Modell“ ermöglicht es, Geburten vollständig digital, rechtssicher und ohne Papier zu melden.
„Eltern können sich jetzt ganz auf ihre Neugeborenen konzentrieren. Der neue Lebensabschnitt ist aufregend genug“, sagt Andrea Hake, Sprecherin für Gleichstellung der Grünen Ratsfraktion. „Keine Fragen nach Öffnungszeiten oder Parkplatz, keine Warterei mehr im Amt – alles digital. So fühlt sich eine Verwaltung an, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“
In enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Krankenhaus Kiel, dem UKSH und externen Partnerinnen hat die Stadt das Verfahren grundlegend digitalisiert. Wo früher Formulare, Wege und Wartezeiten dominierten, sorgen heute automatisierte Abläufe für Verlässlichkeit und Komfort. Urkunden werden erstellt und zugestellt, während Familien wertvolle Zeit gewinnen. Zeit in einer sensiblen Phase, in der Nähe, Fürsorge und Ankommen wichtiger sind als Papierkram.
Aus gleichstellungspolitischer Sicht ist das ein wichtiger Schritt. „Gerade rund um Geburt und Familienstart tragen Frauen noch immer einen Großteil der organisatorischen Arbeit“, betont Hake. „Digitale, gut gestaltete Prozesse schaffen hier echte Entlastung.“
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