Meeresvisualisierungszentrum: Chance für Kiel ergreifen

„Die Studie zeigt das Potential und die großen Chancen, die für Kiel mit einem solchen Vorhaben verbunden sind. Einerseits können wir uns als Meeresschutzstadt positionieren, andererseits profitiert auch der Tourismus, wenn Kiel sich als Ausflugs- und Urlaubsort mit solchen innovativen und spannenden Angeboten präsentiert“, kommentieren die wirtschaftspolitischen Sprecher*innen Christina Schubert (SPD) und Dirk Scheelje (Bündnis 90/Die Grünen) eine Präsentation der Gutachter*innen im Wirtschaftsausschuss am 27. April 2022 zur möglichen Realisierung eines Meeresvisualisierungszentrums in Kiel. Die Studie berücksichtige mit ihren Vorschlägen wichtige Aspekte: So könne ein Meeresvisualisierungszentrum als touristische Attraktion dienen, aber gleichzeitig außerschulischer Bildungsort, digitaler Erlebnisort und Informationszentrum zur Bedeutung der Meere auch für den Klimaschutz sein.

Schubert und Scheelje heben besonders die innovativen und kreativen Umsetzungsideen hervor: „Das Gutachten versprüht frischen Wind für Kiel. Als Ratskooperation freuen wir uns sehr über die Studie. Sie zeigt, dass wir mit der Idee und dem Anstoß des Projekts vor zwei Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Nun wollen wir gemeinsam mit allen Fraktionen daran arbeiten, das Meeresvisualisierungszentrum Realität werden zu lassen, und damit Kiel eine neue Attraktion zu bescheren.“ Kiel betone damit weiterhin die einzigartige Lage als deutsche Großstadt am Meer. Dazu gehörten die Kieler Woche als herausragendes Segelevent, renommierte maritime Forschungs- und Lehreinrichtungen, ein etablierter Seehafen, Werften mit international anerkanntem Know-how und der Nord-Ostsee-Kanal als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Hinzu komme mit dem geplanten Zentrum nun ein klares Bekenntnis der Stadt zum Meeresschutz.

Für das Vorhaben sei es nötig, alle Kräfte zu mobilisieren, denn gerade der finanzielle Aufwand sei von der Stadt nicht alleine zu stemmen. „Wir wollen über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg Gespräche über die weiteren Schritte führen und uns dafür einsetzen, gemeinsam etwas Gutes für Kiel zu schaffen“, kündigen Schubert und Scheelje abschließend an.

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