iebe Kieler*innen, liebe Freund*innen,

es liegen intensive Wochen hinter uns. Der Letter of Intent (LoI) und der gesamte Themenkomplex zu den Entwicklungen in Holtenau-Ost, in der Wik und in Pries-Friedrichsort haben uns in den vergangenen Wochen auf Trab gehalten. Denn die Erweiterung der Marineinfrastruktur in Kiel ist eine Entwicklung, die viele Fragen und Sorgen mit sich bringt. Für uns war deshalb immer klar: Wenn Kiel Verantwortung übernimmt, müssen gleichzeitig die Interessen unserer Stadt und ihrer Menschen gewahrt werden. In zahlreichen Gesprächen, Informationsveranstaltungen und Beratungen haben wir die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und in die politischen Beratungen eingebracht. Unser Ziel war und ist es, Belastungen für die betroffenen Stadtteile auszugleichen, Grün- und Freiflächen zu schützen, Beteiligung zu stärken und neue Perspektiven für Kiel zu schaffen. Dass am Ende alle unsere Begleitanträge beschlossen wurden, ist ein großer Erfolg und eine wichtige Grundlage für die weiteren Verhandlungen.

Und dann kam unser fast schon traditioneller Sommerlicher Jahresempfang in Kollhorst. Gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz sowie vielen Gästen, Freundinnen und Freunden konnten wir bei gutem Essen, klangvoller Musik und interessanten Gesprächen einen schönen Abend verbringen. Solche Begegnungen machen mir immer wieder deutlich, wie wertvoll der direkte Austausch und das Miteinander für unsere politische Arbeit sind.

Nun blicken wir voller Vorfreude auf die Kieler Woche. Die Woche, in der Kiel sich feiert. Sie steht für Begegnungen, Offenheit, Kultur und das besondere maritime Lebensgefühl unserer Stadt. Ich freue mich auf viele schöne Veranstaltungen. Unter anderem auf das beschauliche Waldfest im Vieburger Gehölz.

Nach einer arbeitsreichen ersten Jahreshälfte kehrt dann etwas Ruhe ein. Die Sommerpause bietet Gelegenheit, Kraft zu tanken, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und die schönen Seiten des Sommers zu genießen.

Nach den Sommerferien melden wir uns im August wieder. Bis dahin wünschen wir euch eine erholsame Sommerzeit und eine wunderbare Kieler Woche.

Herzlich, 
Eure Anke Oetken 

Fraktionsvorsitzende
Bündnis 90/Die Grünen

Die Ratsversammlung hat dem Letter of Intent (LoI) im Rahmen des Standortdialogs mit dem Bund zugestimmt. Damit wird der Weg für die weitere Entwicklung der Marine- und Bundeswehrstandorte in Kiel formal vorbereitet. Für uns ist klar: Diese Entscheidungen erfolgen vor dem Hintergrund einer veränderten sicherheitspolitischen Lage in Europa, die auch in Kiel konkrete Auswirkungen hat.

Die geplanten Entwicklungen – insbesondere am MFG5-Gelände sowie in der Wik – bedeuten erhebliche Eingriffe in bestehende Flächen, Grünräume und Lebensqualität in den Stadtteilen. Gleichzeitig ist für uns entscheidend, dass die Interessen der Kieler Stadtteile verbindlich berücksichtigt werden. Deshalb setzen wir auf das Prinzip: kein Nachteil ohne Ausgleich, keine verlorenen Flächen ohne neue Perspektiven und eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit.

Mit den begleitenden Anträgen sichern wir zentrale Forderungen ab: Von finanzieller Kompensation über den Schutz von Grünflächen bis hin zur Prüfung einzelner Flächen für eine mögliche zivile Nutzung. Wichtig ist zudem, dass der LoI der Verwaltung und dem Oberbürgermeister eine klare und belastbare Verhandlungsgrundlage gibt. Für uns ist die Zustimmung daher verbunden mit einer klaren Erwartung: Kiel übernimmt Verantwortung, ohne seine Stadtteile und Lebensqualität preiszugeben.

Hier geht es zur ganzen Rede von Anke Oetken

Am Montag fand unser jährlicher Sommerempfang in Kollhorst statt. Nach einer Begrüßung von Andrea Hake (Mitarbeiterin in Kollhorst und Ratsfrau) und einer gemeinsamen Rede unserer beiden Fraktionsvorsitzenden Anke Oetken und Louisa Wiethold, hatte unser neuer Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz das Wort. Zum zweiten Mal in Folge sorgte die Band Second Swing für die musikalische Untermalung des Abends.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen bedanken, die diesen Abend mit uns verbracht haben und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr.

In der letzten Ratsversammlung haben wir den Weg frei gemacht für einen Spielplatz an der Hörn. Uns freut es besonders, dass vorab Kinder und Jugendliche nach ihren Wünschen befragt und so aktiv in die Gestaltung der Fläche einbezogen wurden.

Großer Wert wurde bei der Planung auf die Barrierefreiheit gelegt: Neben barrierefreien Wegen und inklusiven Spielangeboten wird es auch Orientierungshilfen für sehbeeinträchtigte Menschen geben.
Der neue Spielbereich orientiert sich ganz am Ökosystem der Küstenlandschaft. Dementsprechend wird es drei Zonen mit passenden Spielgeräten geben: die Seegraswiese, das Meeresufer und der Sandwall bieten Platz zum Spielen, Klettern, Matschen und Forschen.
Im Sinne der Klimaanpassung sollen zudem Bäume gepflanzt werden und Flächen entsiegelt werden. So stärken wir gleichzeitig auch die Widerstandskraft unserer Stadt gegen Hitze und Starkregen. Der neue Spielplatz zeigt, dass Kinderfreundlichkeit, Inklusion, Partizipation und Klimaanpassung Hand in Hand gehen können.

Hier geht’s zu unserer Pressemitteilung.

Das Kieler Schloss könnte in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle für das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Landeshauptstadt einnehmen. Wir setzen uns dafür ein, das Schlossareal zu einem Ort für Kultur, Bildung und Begegnung weiterzuentwickeln. Einen entsprechenden Antrag hat die Kooperation mit breiter Unterstützung von CDU, SSW und FDP-Ratsmitgliedern in die vergangene Ratsversammlung eingebracht.

Geplant ist, dass die Stadtverwaltung bis Ende 2026 ein umfassendes Nutzungskonzept für das Kieler Schloss vorlegt (basierend auf dem Beschluss der Drs. 09372022 und einem Werkstattverfahren). Im Fokus stehen dabei mehrere zukunftsweisende Projekte: die geplante Dauerausstellung zur Kieler Stadtgeschichte sowie die mögliche Einrichtung eines sogenannten „Dritten Ortes“ – eines offenen Treffpunkts für kulturellen Austausch, Bildung und gesellschaftliches Miteinander.

Für die Grüne Ratsfraktion bietet das Schloss die Chance, Geschichte, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verbinden. „Es geht nicht allein um die zukünftige Nutzung eines historischen Gebäudes, sondern um die Frage, welchen Ort wir im Herzen unserer Stadt für kommende Generationen schaffen wollen“, betont die kulturpolitische Sprecherin Bettina Aust.

Das Ziel ist ein lebendiger Ort, der Menschen zusammenbringt, kulturelle Vielfalt stärkt und neue Impulse für die Stadtentwicklung setzt. Gleichzeitig soll die Geschichte Kiels sichtbarer und erlebbarer werden. Mit seiner zentralen Lage und seiner historischen Bedeutung könnte das Kieler Schloss so zu einem kulturellen Aushängeschild werden, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft entfaltet.

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Mit dem neuen Rahmenkonzept für ganztägige Bildung schafft die Landeshauptstadt Kiel die Grundlage für die Umsetzung des bundesweiten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Für uns Grüne ist das ein wichtiger Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie verlässliche Angebote für Kinder.

Mit dem nun beschlossenen Rahmenkonzept werden erstmals gemeinsame Qualitätsstandards, pädagogische Ziele und verlässliche Finanzierungsstrukturen für die ganztägige Bildung an Kieler Grundschulen festgelegt. Gleichzeitig stärkt das Konzept die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendhilfe und außerschulischen Partnern.

Besonders wichtig ist uns der Aspekt der Chancengerechtigkeit. Einheitliche Elternbeiträge, Sozialstaffeln und der schrittweise Ausbau der Angebote sorgen dafür, dass die Teilnahme nicht vom Einkommen der Eltern abhängt.

Positiv bewerten wir auch den breiten Beteiligungsprozess, mit dem das Konzept entwickelt wurde. Wohlfahrtsverbände, Jugendorganisationen und Träger der Ganztagsangebote wurden eng eingebunden. Dadurch konnten Erfahrungen aus der Praxis berücksichtigt und tragfähige Lösungen entwickelt werden.

Mit dem Rahmenkonzept macht Kiel seine Bildungslandschaft fit für die Zukunft. In einer Zeit, in der Familien vor vielen Herausforderungen stehen, schaffen wir mehr Verlässlichkeit im Alltag, stärken die Bildungsqualität und sorgen dafür, dass Kinder bestmöglich begleitet werden.

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Wir wollen, dass mehr Güter über die Schienen zum Kieler Hafen transportiert werden. Das ist nicht nur moderner und klimafreundlicher, sondern hilft auch dabei den Schwerlastverkehr am Ostufer und auf dem Ostring zu reduzieren. Weniger Verkehr auf den Straßen sorgt außerdem auch für mehr Sicherheit und weniger Lärm und trägt dadurch spürbar zur Entlastung der Kieler*innen bei.
Um dieses Ziel zu erreichen haben wir die Verwaltung im letzten Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität beauftragt ein Konzept zur hafenbezogenen Gleisinfrastruktur zu erarbeiten, wobei der Schwerpunkt auf dem Rangierbahnhof in Meimersdorf liegen soll.

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Kieler Pflegestützpunkte sind unverzichtbar

Der Tätigkeitsbericht 2025 des Kieler Pflegestützpunktes zeigt: Mit 5.571 Beratungen ist die unabhängige Anlaufstelle für viele Kieler*innen unverzichtbar. Der Pflegestützpunkt unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige bei Fragen zu Pflegeleistungen, Anträgen und Versorgungsmöglichkeiten – persönlich, telefonisch oder bei Hausbesuchen. Er bietet Orientierung in herausfordernden Lebenssituationen, stärkt pflegende Angehörige und trägt mit seiner Beratungs- und Netzwerkarbeit wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kiel bei. Pflege braucht Nähe, Orientierung und verlässliche Strukturen – genau dafür steht der Pflegestützpunkt.

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24. Juni 

AK Wirtschaft und Digitalisierung
Wann: 18:00
Wo: online

29. Juni

AK Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
Wann: 16:30 Uhr
Wo: Rathaus, Raum 367

Fraktionssitzung
Wann: 18:00 Uhr
Wo: Rathaus, Magistratssaal

17. August

AK Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
Wann: 16:30 Uhr
Wo: Rathaus, Raum 367

Fraktionssitzung
Wann: 18:00 Uhr
Wo: Rathaus, Magistratssaal

18. August

AK Soziales, Wohnen und Gesundheit
Wann: 17:00 Uhr
Wo: online

24. August

AK Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
Wann: 16:30 Uhr
Wo: Rathaus, Raum 367

Fraktionssitzung
Wann: 18:00 Uhr
Wo: Rathaus, Magistratssaal

Änderungsantrag: Eine Zukunft …