Von links nach rechts: Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, Hanne Pries, Dr. Cordelia Andreßen,, Idun Hübner, Margit Fuhrmann und Oberbügermeister Dr. Ulf Kämpfer (Foto: Lh Kiel/Imke Schröder)

Andreas-Gayk-Medaille für Idun Hübner

Die Landeshauptstadt Kiel hat am Freitag, 17. September 2021, vier Andreas-Gayk-Medaillen verliehen. Die Verdienstmedaille, benannt nach dem früheren Oberbürgermeister (1946-1954), ist die höchste Auszeichnung nach der Ehrenbürgerschaft. Die grüne Ratsfraktion hat sich besonders für die Verleihung an Idun Hübner stark gemacht, deren Einsatz für Geflüchtete beispielhaft ist. Neben Idun Hübner erhielten noch Johanna Wiebke (besser bekannt als „Hanne“) Pries, Dr. Cordelia Andreßen und Margit Fuhrmann die Andreas-Gayk-Medaille

Für die grüne Fraktionsvorsitzende Anke Oetken ist die Verleihung der Andreas-Gayk-Medaille ein Zeichen, dass Kiel bereit ist, auch Frauen angemessen zu würdigen, die sich in außergewöhnlicher Weise um die Stadt verdient gemacht haben. Seit den 90er-Jahren wurde die Medaille jetzt 17-mal verliehen – die Zahl der ausgezeichneten Frauen hat sich seit Freitag auf acht verdoppelt.

Idun Hübners Wirken ist nach Auffassung von Anke Oetken „ein herausragendes Beispiel für Menschen, die sich ehrenamtlich für die Entstehung gemeinnütziger Institutionen einsetzen, dort tätig wurden und weiterhin weit über das Maß ihrer Berufstätigkeit ehrenamtlich aktiv geblieben sind“. Sie arbeitet seit 2002 für die Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen, die sie mit aufgebaut hat. Idun Hübner hat viele Projekte initiiert, die zum Beispiel den Austausch von Schüler*innen mit Geflüchteten gefördert haben. Für ihr Engagement wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet.

Als „ausgesprochen gelungen“ bezeichnet Anke Oetken auch den feierlichen Rahmen der Verleihung. Die Medaillen wurden dieses Mal nicht am Rande einer Ratsversammlung verliehen, sondern in einer feierlichen Zeremonie, bei der dieses Mal der Oberbürgermeister, der Stadtpräsident sowie der Ältestenrat (stellvertretende Stadtpräsident*innen, Fraktionsvorsitzende) anwesend waren. Unterstützt wurde der „würdevolle Rahmen“ durch das Duo Sax-S mit Jens Tolksdorf und Stefan Seidel.

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