Attraktive Schulhöfe gehören zu einem modernen Bildungsumfeld

Die schulpolitischen Sprecherinnen Antje Möller-Neustock (SPD) und Andrea Hake (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßen den „Aktionsplan Schulhöfe“, den die Verwaltung im Ausschuss für Schule und Sport am 16. Juni 2022 vorgelegt hat: „Die Mischung aus umfangreichen Umbaumaßnahmen und kleineren Interimslösungen mit entsprechender Priorisierung bietet eine gute Übersicht und Entscheidungsgrundlage für weitere Ansätze.“

Auf Antrag von SPD, Grünen und SSW hat die Ratsversammlung bereits im Jahr 2018 die Stadtverwaltung beauftragt, einen Aktionsplan Schulhöfe zu entwickeln. Zu der Freude über den gelungenen Vorschlag gesellt sich bei Antje Möller-Neustock und Andrea Hake auch das Bedauern, „dass die personellen und finanziellen Möglichkeiten der Stadt nur wenige Maßnahmen pro Jahr erlauben. Aber die neu aufgestellten Kriterien sind nachvollziehbar und schaffen wichtige Transparenz für die Schulgemeinschaften, zu welchem Zeitpunkt an welcher Schule der Schulhof neu gestaltet werden kann.“

Die schulpolitischen Sprecherinnen der Kooperation machen auch deutlich, dass zum übergreifenden Thema Aufenthaltsqualität an Schulen eben auch die Schulhöfe gehörten: „Das sind deutlich mehr als nur Pausenhöfe, sondern wichtige Aufenthalts-, Erfahrungs- und Lernorte für Kinder und Jugendliche, für die auch entsprechende Qualitätsstandards gelten sollten.“ Dabei sei wichtig, dass die neue Richtlinie zur Kinder- und Jugendbeteiligung in den vorgesehenen Beteiligungsverfahren bereits berücksichtigt worden sei.

Zwar halte Kiel bereits den fachlich vorgesehenen Mindeststandard ein. Ziel der Ratskooperation sei es aber, auch darüber hinaus die pädagogischen und sportlichen Aspekte der Pausengestaltung zu unterstützen, Inklusion, Nachhaltigkeit und Klimaschutz mitzudenken. Auch die individuellen Gegebenheiten vor Ort und die Wünsche der Schulgemeinschaft spielen eine wesentliche Rolle. „Wir verfolgen ein Ziel: Die Schule soll ein angenehmer, offener Aufenthaltsraum für den ganzen Tag sein“, so Möller-Neustock und Hake abschließend.

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