Die Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD nehmen die Vertagung der Wahl der Dezernent*innen für die Bereiche Finanzen, Personal, Ordnung und Feuerwehr sowie Bildung, Jugend und Kultur zur Kenntnis.

„Für uns ist die Lage eindeutig: Sascha Thümmler und Christina Schubert sind nach einem sorgfältigen, verantwortungsvollen und gut begründeten Auswahlprozess die besten Kandidat*innen für diese zentralen Dezernate. An dieser Entscheidung halten wir fest“, erklärt Anke Oetken, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Die Besetzung der Dezernate ist eine zentrale Weichenstellung für die Zukunft unserer Stadt. Kiel braucht jetzt Verlässlichkeit und Führung – keine parteitaktischen Verzögerungen. Die Härte der gestern geführten Debatte macht uns betroffen. Wir sind in der Verantwortung und erwarten, dass wichtige Personalentscheidungen nicht auf die lange Bank geschoben werden.“

„Uns überzeugen die vorgebrachten Gründe für die Vertagung durch die Entscheidung der Opposition nicht, zumal sie wenig sachlich begründet scheinen“, erklärt Volkhard Hanns, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Grundsätzlich sind wir in einem klaren, hochverantwortlichen und gut begründeten Prozess zu der Entscheidung gekommen, dass Christina Schubert und Sascha Thümmler die besten Kandidat*innen für die jeweiligen Ämter sind. Daran halten wir fest. Mit Blick auf das unverantwortliche Gehabe der Opposition bleibt zu befürchten, dass ihre gestrige Entscheidung am Ende nur einen Monat verlorene Zeit bedeutet.“

Unser gemeinsames Ziel bleibt eine handlungsfähige, stabile und zukunftsorientierte Verwaltung für Kiel.