Die Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD bekräftigen ihr Engagement für alternative Wohnformen in Kiel und unterstützt den Antrag zur weiteren Perspektive der Wagengruppe Schlagloch ausdrücklich.

„Die Wagengruppe Schlagloch steht für eine lebendige, gemeinschaftliche Form des Wohnens, die unsere Stadt bereichert“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Anke Oetken. „Solche Projekte schaffen Nachbarschaft, stärken den sozialen Zusammenhalt und eröffnen neue Wege des Zusammenlebens. Vielen Dank an die Verwaltung, die sich mit großem Engagement um eine Lösung bemüht hat. Die Verlängerung des Nutzungsvertrags auf dem ehemaligen MFG-5-Gelände bis Mai 2026 zeigt: Es gibt den Willen, tragfähige Übergänge zu gestalten und Perspektiven zu eröffnen. Die Suche nach einem dauerhaften Standort gestaltet sich jedoch komplex. Unterschiedliche Anforderungen, Abstimmungen zwischen Ämtern und rechtliche Rahmenbedingungen prägen diesen Prozess. Gerade hier braucht es einen lösungsorientierten Blick und den Mut, Möglichkeiten zu eröffnen. Wir arbeiten daran, dass aus einer temporären Lösung eine dauerhafte Perspektive wird – pragmatisch, im Dialog und mit einem klaren Ziel: Möglich machen, was unsere Stadt vielfältiger und lebenswerter macht.“

Sönke Klettner, baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, erklärt: „Alternative Wohnformen sind ein Baustein einer breit aufgestellten Wohnpolitik. Dabei ist herausfordernd, eine möglichst langfristige Perspektive zu bieten, ohne in Konflikt mit anderen wichtigen Interessen zu geraten. Bei der Suche nach einer Lösung wollen wir die Verwaltung, wie auch die Wagengruppe Schlagloch weiter unterstützen, nachdem sich die Nutzung des MFG 5-Geländes aller Voraussicht nach dem Ende zuneigt.“