Der personelle Umbruch in der Verwaltungsspitze der Landeshauptstadt Kiel ist in vollem Gange. Mit dem Ausscheiden von Stadträtin Renate Treutel zum 30.04.2026 ist auch ihr Amt als Bürgermeisterin neu zu besetzen. Die Rathauskooperation aus Bündnis 90/Die Grünen und SPD schlägt für dieses Amt nun Stadtrat Gerwin Stöcken vor. Um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, bringt die Kooperation einen entsprechenden Antrag in die heutige Ratsversammlung ein (Drs. 0433/2026).

Anke Oetken, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, hebt hervor: 

„Mit Gerwin Stöcken wird ein erfahrener und verlässlicher Kommunalpolitiker zum Bürgermeister gewählt. Er bringt viele Jahre Diensterfahrung in der Kieler Stadtverwaltung mit und kennt die Herausforderungen unserer Stadt ebenso wie die Abläufe im Rathaus sehr genau. Wir sind überzeugt, dass er diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Ruhe, Kompetenz und großem Engagement ausfüllen wird. Als Grüne Ratsfraktion haben wir vertrauen, dass er die Zusammenarbeit im Verwaltungsvorstand konstruktiv stärkt und wichtige Zukunftsthemen für Kiel weiterhin verlässlich voranbringt.“

Volkhard Hanns, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, erklärt: 

„Seit knapp 12 Jahren überzeugt Gerwin Stöcken in seiner Arbeit als Stadtrat für Soziales, Wohnen, Gesundheit und Sport. Vor allem aber zeichnet ihn seine nahbare Art und seine pragmatische Politik aus. Seine Fähigkeit, Probleme klar zu benennen und zu lösen, seine klare, den Menschen zugewandte Haltung sowie seine emphatische und kluge Art, die Verwaltung zu leiten, ist er der richtige Kandidat.

Gerwin Stöcken ist in diesem personellen Umbruch der Stabilitätsanker in der Verwaltungsspitze. Seine Erfahrung und sein Sachverstand tun der Stadt und ihrer Verwaltung gut. Wir schlagen ihn daher aus voller Überzeugung für dieses Amt vor.

Zugleich danken wir Renate Treutel für ihre langjährige Arbeit. Die Zusammenarbeit mit ihr war stets von einem guten Miteinander geprägt. Sie hat viele wichtige Themen mit ihrer Leidenschaft vorangebracht und wir haben Kiel an vielen Stellen gemeinsam weiterentwickelt. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!“