Die Anlaufstellen Nachbarschaft (anna) sind seit zehn Jahren Orte der Begegnung, Beratung und Beteiligung. Die Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD würdigen die Arbeit der haupt- und ehrenamtlich Engagierten und sehen in den anna einen wichtigen Baustein für eine gute Quartiersentwicklung in Kiel.
Karl Stanjek, senior*innenpolitischer Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen betont: „Ein vertrautes Gesicht, ein offenes Ohr, ein Kaffee am Tisch und die Gewissheit: Hier kennt mich jemand. Genau solche Orte machen ein Quartier lebendig. Seit zehn Jahren schaffen die Anlaufstellen Nachbarschaft (anna) Räume, in denen Menschen zusammenkommen, Kontakte knüpfen und Unterstützung finden. Sie bringen Menschen miteinander ins Gespräch, verbinden Generationen und stärken das Gefühl, im eigenen Stadtteil gut aufgehoben zu sein. Das ist für ein gutes Leben im Alter von unschätzbarem Wert. Mein großer Dank gilt allen, die die anna mit Leben füllen – den hauptamtlichen Mitarbeiter*innen ebenso wie den vielen Ehrenamtlichen und Kooperationspartner*innen. Sie leisten jeden Tag konkrete Arbeit für den Zusammenhalt in unseren Stadtteilen. Herzlichen Dank.“
Antje Möller-Neustock, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, erklärt: „Die Anlaufstellen Nachbarschaft sind seit zehn Jahren ein Erfolgsmodell für Zusammenhalt und gegen Einsamkeit. Sie schaffen Begegnungsorte für alle Menschen im Quartier und zeigen, wie soziale Stadtpolitik konkret funktioniert. Die Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen vor Ort und werden von den Bürger*innen selbst mitgestaltet. So entstehen lebendige Strukturen, die angenommen werden und ehrenamtliches Engagement stärken. Gerade angesichts zunehmender Einsamkeit sind diese niedrigschwelligen Orte der Begegnung besonders wertvoll. Wir wollen die Anlaufstellen zu echten ‚dritten Orten‘ im Quartier weiterentwickeln – neben dem Zuhause und dem Arbeitsplatz beziehungsweise der Schule. Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Interessen teilen und Nachbarschaft leben. Als freiwillige Leistung der Landeshauptstadt sind sie ein wichtiger Baustein für eine soziale Stadt. Für die SPD-Ratsfraktion ist klar: Die Investition in Begegnung und Gemeinschaft ist eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
