Kiel verbessert sich im bundesweiten ADAC-Mobilitätsranking deutlich. Besonders beim Radverkehr und im öffentlichen Nahverkehr zeigen sich Fortschritte. Die Grüne Ratsfraktion sieht darin Rückenwind für eine Verkehrspolitik, die alle Verkehrsarten zusammendenkt und die Lebensqualität in den Stadtteilen stärkt.

„Kiel hat sich in den vergangenen Jahren mobilitätspolitisch weiterentwickelt – das wird auch im bundesweiten Vergleich sichtbar. Der Sprung auf Platz vier im ADAC-Monitor zeigt, dass Kiel bei der Mobilität wichtige Schritte nach vorn gemacht hat. Selbst beim Autoverkehr schneiden wir gut ab. Uns Grüne freut aber besonders die Entwicklung beim Radverkehr und beim öffentlichen Nahverkehr.  Sie zeigt, dass sich Investitionen, vor allem in die E Mobilität der Busse, neue Angebote und eine konsequente Weiterentwicklung der Infrastruktur auszahlen. Eine Stadt wird lebenswerter, wenn Kinder sicher zur Schule radeln, Menschen zuverlässig mit dem Bus zur Arbeit kommen und kurze Wege durch die Stadt wieder selbstverständlich zu Fuß möglich sind“, sagt Anke Oetken, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

„Ein gutes Ranking ist für uns zugleich Ansporn. Denn hinter den Zahlen stehen ganz konkrete Alltagserfahrungen: der holprige Radweg, schlecht koordinierte Baustellen oder die Frage, ob der Bus pünktlich kommt. Wir wollen Kiels Mobilitätsangebot Schritt für Schritt verbessern. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für den Bau der Stadtbahn ein. Sie wird den Nahverkehr leistungsfähiger machen, neue Verbindungen schaffen und einen entscheidenden Beitrag zu einer klimafreundlichen Mobilität in Kiel leisten.

Unser Ziel ist eine Stadt, in der alle Menschen sicher, bequem und verlässlich ans Ziel kommen. Wenn mehr Menschen für ihre täglichen Wege eine echte Wahl haben, entlastet das die Straßen, stärkt die Stadtteile und schafft mehr Lebensqualität für alle. Die Fortschritte, die Kiel bereits erreicht hat, bestärken uns darin, die Mobilität von morgen entschlossen zu gestalten.“

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