In der heutigen Ratsversammlung hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen Ratsfraktion, Anke Oetken, die Aktuelle Stunde zur Besetzung der Dezernent*innenstellen genutzt, um den Blick auf das Wesentliche zu lenken: Verantwortung für Kiel heißt, Entscheidungen wertegeleitet, transparent und im Sinne des Gemeinwohls zu treffen.
„Essen ist politisch und Stadtpolitik erst recht“, sagte Oetken und zeichnete ein eindrückliches Bild: „Politik beginnt dort, wo es um das tägliche Leben geht: Um Bildung, um Jugend und Kultur, um Sicherheit, Ordnung und eine leistungsfähige Verwaltung. Politik bedeutet, Verantwortung für die Polis zu übernehmen, für das, was eine Stadt zusammenhält und voranbringt.“
Die grün-rote Kooperation gestaltet den Auswahlprozess für die beiden freiwerdenden Dezernate sorgfältig, offen und nachvollziehbar. „Wir haben uns intensiv mit den Bewerbungsunterlagen beschäftigt, Zeit investiert und unsere Überlegungen ratsöffentlich gemacht“, so Oetken. „Der Prozess wurde von unserer Seite transparent, dialogorientiert und ausdrücklich auf breite demokratische Beteiligung angelegt. Wir haben andere Fraktionen eingeladen, sich aktiv einzubringen.“
Dabei macht Oetken deutlich: Wenn von politischer Besetzung gesprochen wird, geht es nicht um Parteibücher, sondern um Haltung. „Politisch heißt für uns: wertegeleitet handeln. Es heißt, fachliche Kompetenz mit Verantwortung für diese Stadt zu verbinden. Gesucht werden Persönlichkeiten mit Führungserfahrung, fachlicher Exzellenz und einem klaren Kompass für das Gemeinwohl. Das ist der Maßstab, an dem wir unsere Vorschläge ausrichten“, so Oetken.