Der Kreisverband Kiel BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die Ratsfraktion auf, die Gründung einer stadteigenen sich überwiegend selbst finanzierenden Kieler Entwicklungs- und Infrastrukturgesellschaft (KEIG) nach Handelsrecht, wie im Kooperationsvertrag mit der SPD angelegt, in den Städtischen Investitionshaushalt 2025 hinein zu verhandeln und durchzusetzen.
Auftrag dieser Firma wird es, das gesamte Gelände des Sanierungsgebiet Holtenau Ost aus dem
Sondervermögen herauszukaufen und zu entwickeln, soweit Teile von diesem nicht schon durch andere stadteigene Firmen wie der KiWi oder der KiWog mithilfe von Bürgschaften aufgekauft werden. Die Firma wird mit einem Startkapital von 15. Mio € aus dem Kernhaushalt 2025 versehen. Zudem erhält sie eine Bürgschaft von der Stadt über die Höhe der dann noch anstehenden Kosten für den Kauf aller verbliebener Grundstücke aus dem Sondervermögen.
Nach Schaffung von Planungsrecht werden Grundstücke in kleineren Losen nach Erbbaurecht vergeben oder gegebenenfalls (mit der Auflage zu 33% sozialem Wohnungsbau und mit Vorkaufs /Rückkaufsrecht versehen) in kleineren Losen verkauft. Um eine ausgewogene sozial verträgliche Wohnungsverteilung zu erreichen, möchten wir jeden größeren Block an 3 bis 5 verschiedene Investor*innen oder Genossenschaften /Bauvereine verpachten bzw verkaufen. Zudem soll in jedem Block mindestens eine Selbstnutzende Baugruppe/Bauverein u.ä. eine Grundstücksanteil pachten oder kaufen können. Die KiWog erhält Grundstücke, die mindestens 20% Abdeckung des sozial geförderten Wohnraumangebotes sicherstellen. Die KiWi, so sie denn auch Grundstücke erwirbt, wird gehalten, Grundstücke überwiegend in Erbpacht zu vergeben.