Der gestrige Bürger*innenentscheid ist ein klares Signal aus der Mitte unserer Stadtgesellschaft: Kiel glaubt an sich selbst. Die Grüne Ratsfraktion begrüßt das eindeutige Ergebnis ausdrücklich. Dass aus dem „Jo“ tatsächlich ein „Ja“ geworden ist, zeigt: Die Menschen in Kiel vertrauen auf die Innovationskraft ihrer Stadt. Kiel kann Olympia!
Mit der gestrigen Zustimmung ist der Startschuss gefallen. Nun heißt es, weiter zu überzeugen und am Ende die Nase vorn zu haben. Mit dem Rückenwind des Bürger*innenentscheids ist nun auch die Kieler Politik gefordert, den Willen der Menschen aktiv zu unterstützen und gemeinsam über die Ziellinie zu bringen.
Für die Grünen ist dabei klar: Olympia kann nur dann ein Gewinn für Kiel sein, wenn Nachhaltigkeit und Ökologie das Fundament bilden. Die Stadtbahn muss zum Beginn der Spiele fertiggestellt sein. Mobilität zu Wasser, auf der Schiene und auf der Straße muss emissionsarm erfolgen. Dieses Ziel verfolgen wir mit Nachdruck, denn die Investitionen in klimafreundliche Infrastruktur kommen der ganzen Stadt weit über mögliche Spiele hinaus zugute.
Die Fraktionsvorsitzende Anke Oetken erklärt:
„Die Kieler*innen haben sich mutig für diese Chance entschieden. Dieses Vertrauen ist Auftrag und Verpflichtung zugleich. Wir wollen zeigen, dass Großereignisse und konsequenter Klimaschutz kein Widerspruch sind. Wenn wir jetzt die richtigen Weichen stellen – mit einer starken Stadtbahn, klimafreundlicher Mobilität und nachhaltiger Planung – kann Olympia zu einem echten Zukunftsprojekt für Kiel werden.“
Die Grünen hatten keine Empfehlung zur Wahl ausgesprochen; die Ratsfraktion hatte der Bewerbung jedoch zugestimmt. Umso mehr verstehen wir das Ergebnis als demokratischen Auftrag, den eingeschlagenen Weg konstruktiv, kritisch und lösungsorientiert zu begleiten. Unser Ziel bleibt eindeutig: Wenn Kiel sich bewirbt, dann mit einem Konzept, das ökologisch tragfähig, sozial gerecht und wirtschaftlich verantwortungsvoll ist.