Das Nordmarksportfeld ist ein Ort mit großer Strahlkraft für Sport, Begegnung und Veranstaltungen unter freiem Himmel. Damit dieses Potenzial künftig besser genutzt werden kann, setzen sich die Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD für eine Prüfung ein, wie die Infrastruktur auf dem Gelände modernisiert und zukunftsfähig aufgestellt werden kann.

Dazu erklärt Jürgen Meereis, umweltpolitischer Sprecher der Grünen: „Im Mittelpunkt des Prüfauftrages stehen eine Strom- und Wasserversorgung einschließlich Abwasser, die auch Großveranstaltungen bedienen können. So sollen auf dem Nordmarksportfeld künftig mehr Veranstaltungen möglich werden und Veranstalter*innen auf eine moderne, direkte Versorgung zurückgreifen können. Bisher muss bei größeren Veranstaltungen (Sting, Funhouse-Festival etc.) z. B. auf dieselbetriebene Generatoren zurückgegriffen werden. Das verursacht organisatorischen Aufwand sowie Lärm und Emissionen. Wer Open-Air-Veranstaltungen, Sportevents oder kulturelle Angebote in Kiel stärken will, braucht eine Infrastruktur, die trägt. So wird unser Norder attraktiver und Veranstaltungen werden umweltfreundlicher.“

Christian Jopen, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, erklärt: „Das Nordmarksportfeld kann mehr – für den Sport, für Veranstaltungen und für Kiel. Dafür brauchen wir aber eine verlässliche Infrastruktur für Strom und Wasser. Für uns als SPD ist klar: Wir wollen Veranstaltungen einfacher, klimafreundlicher und bezahlbarer machen. Feste Stromanschlüsse helfen, Dieselgeneratoren zu vermeiden. Das senkt CO₂, Abgase und Lärm. Eine gute Wasseranbindung macht Veranstaltungen einfacher und spart aufwendige Notlösungen. Mit unserem Antrag schaffen wir die Grundlage, um die Bedingungen für Sport und Veranstaltungen zu verbessern und zugleich eine nachhaltigere Infrastruktur für Kiel zu schaffen.“

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