Wohnen für Viele statt Fliegen für Wenige

Welche Zukunftsvision haben wir für Kiel? Um diese Frage drehte sich die Diskussion auf der Mitgliederversammlung der Kieler Grünen am Dienstag. Zentraler Punkt dabei war die Nachnutzung des Verkehrslandeplatzes in Holtenau. Die von der Stadt beauftragten Gutachter hatten sich im Rahmen der Auschusssondersitzung in der letzten Woche klar für die, zumindest perspektivische Schließung des Verkehrslandeplatzes ausgesprochen.

Bei aller möglicher Kritik am Gutachten in Detailfragen, sehen sich die Grünen in ihrer Forderung bestätigt. „In Zeiten massiven Wohnraummangels und dringend benötigter Gewerbeflächen ist unsere Entscheidung klar, das Gelände in Holtenau für Wohnen und Gewerbe nachzunutzen“, sagte die Vorsitzende der Kieler Grünen, Angelika Oschmann und fügt hinzu: „Wohnen für Viele statt Fliegen für Wenige“.

„Die Diskussion hat sich längst vom Gutachten entfernt. Während einige befürchten, dass der Verkehrslandeplatz in einer fernen Zukunft Perspektiven hat, haben wir Grünen den Mut uns jetzt auf Basis des Gutachtens für einen neuen Stadtteil zu entscheiden. Gemeinsam mit den umliegenden Gebieten, wie dem MFG-5-Gelände, und mit Wohnen und Gewerbe.“, ergänzt Johannes Albig. Ohne eine Entscheidung jetzt verbaue sich Kiel Chancen auf eine nachhaltige Entwicklung auf Jahre. Und der Vorsitzende der Grünen fragt: „Was gibt es eigentlich Besseres, als einen klimaneutralen Stadtteil mit familienfreundlichen als auch sozialverträglichen Wohnungen in zentraler und grüner Lage?“

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