Die Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD begrüßen die interkommunale Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Kiel und den Gemeinden Klein Barkau, Großbarkau, Honigsee sowie dem Amt Preetz-Land zur Entwicklung des Gewerbegebiets „Barkauer Land“.  

„Kiel wächst und braucht kluge Lösungen für die wirtschaftliche Entwicklung. Das interkommunale Gewerbegebiet bietet die Chance, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen, ohne die Umwelt aus dem Blick zu verlieren“, erklärt Sven Krumbeck, wirtschaftspolitischer Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Dabei ist entscheidend, dass bei der Ansiedlung von Unternehmen Nachhaltigkeitskriterien wie Energieeffizienz, Umweltstandards und regionale Wertschöpfung im Vordergrund stehen. Wir wollen Zukunftsbranchen fördern, die Innovation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz vorantreiben.“ 

Die Grünen setzen sich dafür ein, dass Flächen schonend genutzt und möglichst wenige Naturflächen versiegelt werden. „Wir müssen von Beginn an auf eine nachhaltige Entwicklung setzen: kluge Mobilitätskonzepte, erneuerbare Energien und eine Infrastruktur, die den Menschen vor Ort dient“, betont Sven Krumbeck. „Dabei ist die geplante Bürgerbeteiligung essenziell, um Transparenz zu schaffen und Akzeptanz in der Region zu gewinnen.“ 

SPD-Ratsfrau Antje Möller-Neustock, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung, erklärt:  

„Kiel ist eine wachsende Stadt, aber die Flächen sind begrenzt. Im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung wird daher schon länger über verschiedene Modelle der Gewerbeflächen-Entwicklung diskutiert. Die sehr positive Entwicklung von interkommunalen Gewerbeflächen in Melsdorf zeigt, dass zusammen mit den Nachbar-Gemeinden gemeinsame Umsetzungen zur Gewerbeflächenentwicklung gelingen können. Daher ist die Prüfung eines interkommunalen Gewerbegebiets „Barkauer Land“ ein richtiger und wichtiger Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die gute Zusammenarbeit der einzelnen Kommunen zeigt sich auch in der KielRegion, in dessen Gremien diese Strategien gemeinsam besprochen werden. Weiterhin bleibt aber selbstverständlich auch das Ziel, dass die Gewerbeflächen innerhalb Kiels entwickelt werden, wie z.B. am Grasweg oder das Gewerbegebiet Boelkestrasse.“