Lindenau: Potenzial für Wirtschaft und Arbeitsplätze nutzen

Für die Kieler Rathaus-Kooperation stellt der geplante Verkauf der ehemaligen Lindenau-Werft in Kiel-Friedrichsort eine große Chance für die Wirtschaftsentwicklung dar. Die wirtschaftspolitische Sprecherin Christina Schubert (SPD) und die Co-Fraktionsvorsitzende Jessica Kordouni (Bündnis 90/Die Grünen) sehen in der Fläche großes Potenzial für die maritime Wirtschaft: „Gewerbeflächen mit direkter Wasseranbindung sind auch in Kiel knapp. Deswegen müssen wir die vorhandenen Flächen für Arbeitsplätze in Kiel erhalten!“

Für Christina Schubert und Jessica Kordouni fügt sich das Areal der ehemaligen Lindenau-Werft in die Perlenkette im Kieler Norden vom MFG-5-Gelände bis zum Gewerbegebiet StrandOrt ein. Eine neue wirtschaftliche Entwicklung hier würde diese bestehenden Planungen ergänzen, denn die Fläche biete gleichzeitig ganz neue Möglichkeiten für kleinteilige, maritim-wirtschaftliche Entwicklungen. „Wir sehen große Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit lokalen Größen wie der Gebrüder Friedrichwerft, die wir unbedingt in ihrer Entwicklung unterstützen wollen. Aber auch in Hinblick auf Forschungstransfer könnte das maritime Cluster hier gestärkt werden“, so die Kooperations-Sprecherinnen.

„Wir begrüßen natürlich, dass sich Kieler Investor*innen Gedanken über die Entwicklung unserer Stadt machen und kreative Vorschläge für Wohnungsbau und Mischnutzung diskutiert werden“, sagen Christina Schubert und Jessica Kordouni. In der Abwägung zwischen Flächennutzung für Gewerbe und Wohnen sei die Entscheidung der Kooperation aber klar zugunsten des Erhalts der bestehenden Gewerbefläche gefallen: „Wir setzen uns dafür ein, dass ein Gewerbegebiet am Wasser als solches erhalten bleibt, um hier moderne maritime Wirtschaft und Forschung anzusiedeln und Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Sollte sich innerhalb der kommenden zwei Jahre keine gewerbliche Nutzung abzeichnen, können wir auch alternative Nutzungen wie Wohnen wieder diskutieren.“

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