Der Tiessenkai ist ein Herzstück des maritimen Kiels. Die Grüne Ratsfraktion sieht es als wichtigen Schritt, dass das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal (WSA NOK) nun gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt an der Sanierung arbeitet.
„Der Tiessenkai ist ein besonderer Ort: historische Gebäude, Gastronomie, Gewerbe und der Blick auf den Nord-Ostsee-Kanal verbinden sich hier mit der maritimen Geschichte Kiels“, erklärt Anke Oetken, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Doch seit Jahren ist klar, dass die Kaimauer dringend saniert werden muss. Das WSA NOK weiß nicht erst seit gestern, dass hier Handlungsbedarf besteht. Noch vor einem Monat waren beim WSA allerdings weder eine gesicherte Finanzierung noch konkrete Schritte in Richtung Sanierung erkennbar. Umso wichtiger ist es, dass das WSA NOK jetzt Verantwortung übernimmt und die Sanierung konsequent vorantreibt.
Wir begrüßen, dass das Tiefbauamt der Landeshauptstadt gemeinsam mit dem WSA nach Lösungen sucht, um die notwendigen Sicherungsmaßnahmen möglichst verträglich für den Ort zu gestalten. Die Stadt hat den Tiessenkai und die Menschen vor Ort im Blick. Sicherheit geht vor – aber ein Bauzaun darf nicht zur Dauerlösung werden. Jetzt braucht es einen klaren Zeitplan und eine verlässliche Perspektive für die Sanierung. Denn der Tiessenkai ist ein Ort, den Kiel erhalten und weiterentwickeln will: als lebendigen Treffpunkt am Wasser, als Standort für Gastronomie und Gewerbe und als Bühne für die maritime Tradition unserer Stadt. Zehn Jahre war Zeit zum Handeln. Jetzt ist Zeit, es zu tun“, so Oetken.