Die Ratsversammlung hat den Weg für den Bau eines Quartiersparkhauses auf den Fögeplätzen freigemacht. Die Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD unterstützen diesen Schritt. Jedoch mit klaren Leitplanken und einer deutlichen politischen Haltung für eine nachhaltige, quartiersentlastende Lösung.
Arne Stenger, baupolitischer Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, erklärt:
„Wir treiben die Planungen für ein Quartiersparkhaus voran und behalten zugleich unseren kritischen Blick. Mit unserem Änderungsantrag sichern wir ab, dass die Kieler Politik bei den wesentlichen Punkten mit am Tisch sitzt: beim Nutzungskonzept, beim Betriebskonzept und bei der baulichen Ausgestaltung. Wir wollen ein Parkhaus, das 365 Tage im Jahr sinnvoll genutzt wird und kein Parkhaus für 17 Spieltage. So klein wie möglich und so groß wie nötig. Dieses Parkhaus ist ein Pilotvorhaben. Das erste einer Reihe von Quartiersparkhäusern, die in vielen Kieler Stadtteilen folgen sollen. Wir entwickeln ein Werkzeug, das unsere Quartiere entlastet, die Mobilitätswende voranbringt und die Stadt lebenswert macht. Dazu gehört auch eine Grünfassade, ein PV-Dach und klare ökologische Baustandards sowie beispielsweise eine Grünfläche auf dem Dach oder einer Kletterwand an der Seitenfläche. So kann das Parkhaus nicht nur von Autos genutzt werden, sondern von allen Kieler*innen. Ein Parkhaus, das in die Zukunft zeigt.“
Sönke Klettner, baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, erklärt:
„Das Parkhaus am Stadion ist ein Glücksfall für die Stadt. Die Lage ist hervorragend als Pendlerparkplatz geeignet, als Quartiersparkhaus kann es das Quartier Projensdorf/Wik entlasten und es wird den Gästen des neuen Holstein-Stadions zur Verfügung stehen. Sei es bei Heimspielen oder anderen Events. Die vorliegenden Planungen sind gut. Uns ist es wichtig, am Thema dranzubleiben und wir freuen uns auf die Darstellung des konkreten Betriebskonzepts und der Ausführung.“
