100 neue Wohnungen sind an der Adelheidstraße geplant. 70 davon sollen öffentlich gefördert werden. Damit entsteht dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum. Gleichzeitig bietet das Projekt die Chance, die gewachsene Grünstruktur des Grundstücks zu bewahren und das neue Quartier für zunehmende Hitze und Extremwetter zu wappnen.

„Kiel braucht mehr bezahlbaren Wohnraum. Dringend. Deshalb wollen wir, dass dieses Projekt vorankommt. Gleichzeitig haben wir einen klaren Anspruch an die Qualität neuer Quartiere: Wir bauen nicht gegen das Klima, sondern für die Zukunft unserer Stadt“, sagt Arne Stenger, baupolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.

Mit diesem Wohnprojekt schafft die KiWoG dringend benötigten Wohnraum für Menschen, die auf dem angespannten Kieler Wohnungsmarkt besonders auf bezahlbare Mieten angewiesen sind. Zudem ist das Vorhaben das dritte serielle Bauprojekt der KiWoG. Serielles Bauen bietet die Chance, Wohnraum effizient und mit hoher Qualität zu schaffen. Für die Grüne Ratsfraktion gehört zur Qualität dabei ausdrücklich auch das Wohnumfeld. Eine besondere Rolle spielen deshalb die bestehenden Bäume auf dem Grundstück.

„Diese Bäume sind gewachsene Klimainfrastruktur. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und machen den öffentlichen Raum auch an heißen Tagen lebenswert. Jeder Baum, der erhalten werden kann, ist ein Gewinn für die Menschen, die dort künftig wohnen“, so Stenger. „Der vergangene Sommer hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig diese Perspektive ist. Hitze ist längst eine konkrete Gefahr für die Gesundheit. Kiel muss klimaresilienter werden. Schatten, Grün und entsiegelte Flächen gehören deshalb von Anfang an in die Planung neuer Wohnquartiere. Deshalb müssen wir bei jedem neuen Wohnprojekt zwei Fragen gleichzeitig beantworten: Wo können Menschen gut und bezahlbar wohnen? Und wie schaffen wir ein Quartier, das mit den Folgen der Klimakrise umgehen kann?

Unser Anspruch ist klar: Kiel muss bezahlbaren Wohnraum bauen. Und Kiel muss dabei die Stadt für die kommenden Jahrzehnte im Blick behalten. Die Adelheidstraße kann dafür ein gutes Beispiel werden“, sagt Arne Stenger.

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